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Gemeinsam wachsen: Auszubildende setzen sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinander

Wie begleitet man Menschen in ihrer letzten Lebensphase professionell, respektvoll und einfühlsam? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Auszubildenden der Kurse 8-24 und 9-24 während eines dreitägigen Seminars im Franz Hitze Haus in Münster.
Für viele angehende Pflegefachkräfte ist die Begegnung mit Sterben, Tod und Trauer eine neue und oft herausfordernde Erfahrung. Das Seminar bot ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen – sowohl aus fachlicher als auch aus persönlicher Sicht. Im Mittelpunkt standen kulturelle und religiöse Unterschiede im Umgang mit dem Lebensende, Rituale der Sterbe- und Trauerbegleitung sowie praktische Aspekte der Versorgung sterbender Menschen unterschiedlicher Altersgruppen.
Neben den fachlichen Inhalten spielte auch der persönliche Austausch eine wichtige Rolle. Die Auszubildenden konnten eigene Erfahrungen teilen, Fragen stellen und voneinander lernen. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll unterschiedliche Sichtweisen und Lebensgeschichten für das gemeinsame Lernen sein können.
Besonders bereichernd empfanden viele Teilnehmende die gemeinsame Seminarzeit der Kurse 8-24 und 9-24. Frau Giesbrecht aus dem Kurs 8-24 berichtete, dass sich durch den Austausch zwischen jüngeren und älteren Auszubildenden viele interessante Gespräche ergeben haben. „Gerade die verschiedenen Perspektiven von jüngeren und älteren Auszubildenden haben viele interessante Gespräche ermöglicht“, sagte sie im Rückblick.
Beeindruckt zeigte sie sich vor allem von der Offenheit der jüngeren Teilnehmenden. Deren „Unbefangenheit und Selbstbewusstsein“ hätten sie sehr beeindruckt. Die Begegnungen seien von einer „schönen, authentischen und erfrischenden Ehrlichkeit“ geprägt gewesen.
Auch fachlich konnten die Auszubildenden viele Impulse mitnehmen. Bereits bekannte Unterrichtsinhalte wurden aufgegriffen, vertieft und aus neuen Blickwinkeln betrachtet. Besonders wertvoll war dabei der Austausch innerhalb der Gruppe, der immer wieder neue Denkanstöße gab.
Neben dem Seminarprogramm blieb auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten und gesellige Abende. Diese Momente stärkten das Gemeinschaftsgefühl und sorgten dafür, dass sich die beiden Kurse noch besser kennenlernen konnten. Rückblickend beschreibt Frau Giesbrecht die drei Tage als „eine gute und sinnvolle Zeit“.
Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und einem gestärkten Zusammenhalt kehren die Auszubildenden in ihren Ausbildungsalltag zurück.
