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Sprachesensibel Ausbilden- die Sprache als möglicher Schlüssel zum Ausbildungserfolg

Unter diesem Thema stand das letzte Praxisanleitertreffen an unserer Gesundheitsakademie. Zu Beginn erzählte die Praxiskoordinatorin Bettina Holtmann über ihre Erfahrungen mit indischen Auszubildenden, die im September ihre Ausbildung begonnen haben. Hierbei standen Herausforderungen hinsichtlich des Sprachverständnisses, kulturelle Prägungen und Werte sowie mögliche Lösungsansätze im Vordergrund.
Es wurde deutlich, dass Sprache durchaus mehr ist als nur ein Mittel zur Verständigung. Die Sprache wirkt sich auf alle vier Kompetenzbereiche aus: dem Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Das Sprechen hat vor allem in der Pflegeausbildung bei Übergaben im Team, bei Gesprächen mit Pflegeempfängern oder bei Anweisungen von Ärzten eine große Relevanz. Ebenfalls müssen Klausuren, Pflegeberichte, Veränderungen, Beobachtungen bei Pflegeempfängern geschrieben werden.
Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass…
– Sprache mehr ist als Sprechen
– Die Sprachförderung im Arbeitsprozess passiert.
– Eine fehlerfreundliche Kultur Sprache wachsen lässt.
– Eine Sprachförderung geplant und nicht spontan ist.
